Archiv, April 2015 Zu Kalenderansicht wechseln


in Gelebte Nachhaltigkeit

Deutsche Fernsehsender sind häufig zu Gast im Sonnenhof in Wolpertshausen. Dass ein amerikanischer Sender bei Rudolf Bühler, dem Gründer und Vorstand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Station macht, ist schon eher die Ausnahme.

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Das ist kein Klischee: „Bauern kleben an ihrer Scholle“, ist Fritz Wolf vom Landwirtschaftlichen Beratungsdienst überzeugt. Gemeinsam mit seinen Kollegen betreut der Agraringenieur Landwirte, die sich der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall angeschlossen haben und nach den Erzeugerrichtlinien für Schwäbisch-Hällisches Qualitätschweinefleisch g.g.A. (geschützte geografische Angabe) wirtschaften. Diese schreiben vor, dass 80 Prozent des Futters der Tiere vom eigenen Hof oder mindestens aus Baden-Württemberg stammen müssen.

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Mehr als die Hälfte, genau 62 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Baden-Württemberg werden im Nebenerwerb betrieben. Diese Bauern erzielen ihren Hauptverdienst über eine andere Arbeit und führen trotzdem ihren Hof weiter. Das Verhältnis Vollerwerb zu Nebenerwerb ist bei den Landwirten, die Schwäbisch-Hällische Schweine züchten oder mästen, nicht anders. Was dieser Umstand mit unserer Serie „Qualität hat ihren Preis“ zu tun hat? Sehr viel!

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Schweine, die sich fröhlich auf Stroh tummeln: So sieht für die meisten Verbraucher die ideale Haltung aus. Für den Paarhufer Schwein ist sie das auch. Sein Fuß hat nämlich zwei Hauptzehen, auf denen das Tier geht, und zwei Nebenzehen, die auch Afterzehen genannt werden. Diese kann das Schwein abspreizen, um ein Einsinken im Morast zu verhindern. Für glatten Untergrund wie Spaltenböden sind die Schweinehufe jedoch nicht gemacht: Die schweren Tiere rutschen aus und können sich verletzen.

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Schweine futtern für ihr Leben gerne. Wenn sie sich viel bewegen, wie es die Schwäbisch-Hällischen Eichelmastschweine bei der Futtersuche auf der Weide tun, ist das auch in Ordnung. Tiere, die im Stall gehalten werden, brauchen aber die perfekte Diät, um gesund aufzuwachsen. Dieter Hofmann und seine Kollegen vom Landwirtschaftlichen Beratungsdienst der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall berechnen für die Mitgliedsbetriebe die jeweils richtige Futtermischung. Die ist je nach Alter und Situation der Tiere – Ferkel, Jungschweine, Mastschweine, tragende oder säugende Sauen – ganz unterschiedlich.

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