Matthias Korth

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Köstliches aus Hohenlohe: In unserem Blog stellen wir einmal im Monat Gerichte mit den tollen Erzeugnissen unserer Bauern in den Mittelpunkt. Heute: Hohenloher Blooz aus der Mohrenköpfle-Backstube mit Speck vom Schwäbisch-Hällischen Bio-Schwein.

 

Was ist das Besondere an schwäbischen Brezeln? „In den Teig kommt etwas Schweineschmalz“, sagt Markus Gundel, 41. Die Brezeln würden dadurch kompakter, blieben dafür aber länger frisch. Sie sind übrigens das Lieblingsgebäck des Bäckermeisters, der seit Frühjahr 2020 in der Mohrenköpfle-Backstube in Wolpertshausen das Sagen hat. Und er muss ja schließlich wissen, was gut ist.

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Wie ein zukunftsfähiges System der Erzeugung und des Konsums von Lebensmitteln aussehen kann, mit dieser Frage haben sich eine Woche lang junge Menschen bei der Sommerschule „Future of Food“ der Akademie Schloss Kirchberg beschäftigt.

 

Tierwohl und Fleischkonsum - Wie stellen wir uns eine ökologisch und ethisch tragfähige Landwirtschaft vor? Zu dieser Frage bezieht Wilhelm Pflanz Stellung, Professor an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Der Dozent, auch Bioland-Schweinemäster im Nebenerwerb, stellt die Tierhaltung im Ökolandbau vor und spart nicht mit selbstkritischen Anmerkungen: „Es ist vieles gut, aber nicht alles bestens.“

 

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in Ökologie

Anfang September, Temperaturen um 25 °C, sonnig mit wenigen Wolken: Das Wetter passt. An diesem Tag steht auf dem sechs Hektar großen Demeter-Feld vom Sonnenhof in Wolpertshausen  eine besondere Ernte an. Der Koriander ist ausgereift.

 

Im April war Aussaat. Inzwischen sind die grünen Pflanzen mit den zarten weißen Blüten zu 50, 60 Zentimeter hohen, braunen, dürren Stängeln gereift. Zerreibt man jedoch eines der Köpfchen mit den kleinen Samen zwischen den Fingern, duftet es unbeschreiblich. „Das ist eine alte Hohenloher Sorte“, erklärt Rudolf Bühler, „die haben wir vor gut 15 Jahren  in hiesigen Bauerngärten aufgestöbert.“ Seit 2007 erlaubt ein EU-Gesetz, dass solche alten Sorten als so genannte Erhaltungssorten wieder vermehrt werden dürfen, sofern der Anbau 100 Hektar nicht übersteigt.

 

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Seit nunmehr vier Monaten leben 30 Schwäbisch-Hällische auf der großen Weide hoch über dem Bühlertal im Hohenlohischen. Das bekommt ihnen offensichtlich ausgezeichnet, wird beim Kontrollgang mit Fritz Wolf vom Landwirtschaftlichen Beratungsdienst deutlich.

 

An das Gatter grenzt ein großes Futtersilo, das auf einer betonierten Fläche steht. Hier haben es sich einige Schweine Schwarte an Schwarte liegend gemütlich gemacht. Beim Eintreffen der Menschen setzt sich die Horde – und das für ihr Gewicht erstaunlich schnell – auf die große Weide ab. „Schweine sind Beutetiere und daher Fluchttiere“, klärt Agraringenieur Fritz Wolf auf. Vor allem aber sind sie neugierig: Kurze Zeit später wagt sich eines nach dem anderen wieder an die Futterstelle zurück.

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Köstliches aus Hohenlohe: In unserem Blog stellen wir einmal im Monat Gerichte mit den tollen Erzeugnissen unserer Bauern in den Mittelpunkt. Heute: Dreierlei vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein mit Tomaten, Pastinaken und Pilzen. 

 

Mit diesem Rezept legt unser kulinarischer Botschafter Maximilian Korschinsky ein Meisterstück vor. Er bereitet Bäckle vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein (EU-geschützte geografische Angabe) auf dreierlei Art zu. „Für mich ist Bäckle das beste Fleischteil vom Schwäbisch-Hällischen: zart, saftig und dabei kräftig im Geschmack“, bekennt der Chefkoch. Und verspricht: „Die verschiedenen Zubereitungsarten zeigen, wie vielfältig Bäckle in der Küche zu verwenden sind.“

 

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Vor genau einem Jahr ist die Bio-Musterregion Hohenlohe offiziell an den Start gegangen. „Erste Projekte werden bereits umgesetzt“, sagt Regionalmanagerin Franziska Frey. Dazu zählen die Bio-Sterne, mit denen 13 Bioerzeuger und -verarbeiter jetzt ausgezeichnet wurden.

 

Die Liste liest sich wie aus dem „Who is Who“ der Hohenloher Spezialitätenszene. 13 Erzeugnisse aus dem Feinschmeckerland dürfen sich zwei Jahre lang mit den Hohenloher Bio-Sternen schmücken – darunter der Buchenhof von Familie Schöll, Frankenhardt-Brunzenberg, für das Demeter-Urkornbrotsortiment, die Dorfkäserei Geifertshofen für ausgewählten Demeter- und Bioland-Heumilchkäse oder der Hof Engelhardt, Untermünkheim-Schönenberg, für ausgewähltes Bio-Gemüse.

 

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in Unsere Bauern

Markus Ehrmann treibt’s ganz schön bunt. Zwischen Getreide und Mais finden sich Felder mit Braunelle, Gelbem Labkraut & Co. Rund um Herbertshausen vermehrt der Landwirt Wildpflanzensaatgut.

 

Viele Blühstreifen, die allerorts die Felder säumen, genügen Markus Ehrmanns Ansprüchen nicht. „Lebensraum für Insekten, das bedeutet nicht nur Nahrung, sondern auch Heimat“, klärt der promovierte Landwirt auf. Und die bieten vor allem mehrjährige Pflanzen. Dafür werden unter anderem die rund 50 Wildpflanzenarten verwendet, die er auf seinen Feldern vermehrt. Etwa 25 Hektar hat er dafür reserviert. Auf den anderen Flächen baut er Futtergetreide für die Schwäbisch-Hällischen Schweine an – der Hauptbetriebszweig des Hofs.

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in Hohenloher Genuss

In den nächsten Tagen kehrt der Sommer zurück. Jetzt ist Zeit, die nächste Grillparty zu planen. Mit den zehn Grill-Videos unserer Hällischen Grillakademie können sich Grillfreunde optimal vorbereiten und an Grill oder Smoker glänzen.

 

Wer professionell grillen will, sollte auch etwas von Fleisch verstehen. Nun müssen Sie nicht gleich Metzger werden. Die Grill-Videos der Hällischen Grillakademie bieten gleich doppelten Nutzen, denn hier ist Fleischkunde inbegriffen. Das heißt: Zum Auftakt jedes Videos erklärt Grillmeister Harro anhand eines halben Schwäbisch-Hällischen Schweins, wo sich das jeweilige Teilstück befindet. Dann schneidet es der Metzgermeister mit dem handwerklichen Geschick fachgerecht und gekonnt heraus.

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Beim Besuch auf dem Demeter-Hof in Brunzenberg werden wir Zeugen einer Geburt: Die „Junge Paula“ hat auf der Weide ein Kalb zur Welt gebracht. Zuvor hatte sich die Kuh von der Herde abgesondert. „So ist es natürlich und uns am liebsten“, sagt Landwirt Johannes Schöll.

 

Rund 20 Mutterkühe stark ist die Herde vom Buchenhof bei Frankenhardt (Kreis Schwäbisch Hall). Und ganz schön bunt. Vertreten sind Pinzgauer Rinder – eine österreichische Rasse, die auf der Roten Liste gefährdeter Rassen steht, das Limpurger Rind sowie Rinder der Rasse Fleckvieh. Im Stall und auf der Weide am Hof suhlen sich zudem genüsslich Schwäbisch-Hällische Schweine im Schlamm.

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Köstliches aus Hohenlohe: In unserem Blog stellen wir einmal im Monat Gerichte mit den tollen Erzeugnissen unserer Bauern in den Mittelpunkt - heute eine Speise, in der Hohenloher Kräuterseitlinge die Hauptrolle spielen.

 

Hohenloher Kräuterseitlinge? Ja, Sie haben richtig gelesen. Seit kurzem bauen Daniel und Madeleine Wüstner in ihrer Pilzmanufaktur in Lobenhausen Edelpilze auf Holzsubstrat an – und zwar Kräuterseitlinge und Shiitake Pilze. Das noch junge Unternehmen ist bio-zertifiziert und will seine Edelpilze in der Region vermarkten.

 

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Wer sind die Menschen, die Schwäbisch-Hällische Schweine züchten und mästen? Unsere Bauern haben ein Gesicht – und zeigen es. 25 Filmporträts geben Einblick in die Arbeit unserer Landwirte auf ihren Höfen in Hohenlohe.

 

Die 25 bäuerlichen Familienbetriebe liegen in der Ursprungsregion der EU-geschützten Spezialität Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch. Das geografische Gebiet umfasst den Kreis Schwäbisch Hall und die fünf umgebenden Landkreise Main-Tauber, Hohenlohe, Rems-Murr, Ansbach sowie Ostalb. Für das Filmteam Carsten und Jakob Krüger haben die Bauern ihre Hoftore geöffnet.

 

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Auf dem Bioland-Hof Amann in Hohenlohe bekommen die Kühe keine kalten Füße, dafür aber nasse: Der Weg von der Weide in den Stall führt durch das Flüsschen Rot. Das ist freilich keine Szene aus einem Cowboy-Film: Gemächlich überqueren die schweren Tiere die Furt.

 

An diesem Tag unterstützt die ehemalige Auszubildende Yvonne – seit 2014 ist der Bioland-Hof Lehrbetrieb – Joachim Weber-Amann bei der Arbeit. Und Sky, der freundliche Schäferhund-Dobermann-Berner Sennenhund-Mischling, der laut bellend die Menschen begleitet. Die Kühe scheren sich nicht um ihn. Einige bleiben wie verträumt mitten im Fluss stehen und schöpfen Wasser, andere trotten zügig in Richtung Stall. Sie wissen: Erst wird gemolken, dann gibt’s Abendessen.

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in Unsere Bauern

Heuernte! Heute ist Axel Eberhardt, Jungbauer auf dem Schwäbisch-Hällischen Zuchtbetrieb in Hellmannshofen bei Frankenhardt, für einen Milchviehbetrieb auf dessen sechs Hektar großer Wiese mit dem Kreiselheuer unterwegs. Tags drauf wird das Heu zu Ballen gepresst.

 

Ein Schweinezüchter beim Milchbauern? Ja, denn der 24-Jährige ist an diesem Tag für den KLMR im Einsatz. Hinter der Abkürzung verbirgt sich der „Kleine Maschinenring“, ein Zusammenschluss von sechs Landwirten aus Frankenhardt. Axel Eberhardt ist Geschäftsführer des Verbunds – ein Ehrenamt. Er lacht: „Das heißt vor allem, dass ich mich um Buchhaltung und Steuern kümmere und Mädchen für alles bin.“

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Wie kann und soll ein zukunftsfähiges System der Erzeugung und des Konsums von Lebensmitteln aussehen? Von 27. August bis 5. September beschäftigen sich junge Menschen bei der Sommerschule auf Schloss Kirchberg mit dieser Frage.

 

Die Veranstaltung „Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Angesprochen sind engagierte Landwirtinnen und Landwirte (konventionell und ökologisch), Lebensmittel-Handwerker wie Metzger, Köche und Bäcker sowie Lebensmitteltechnologen, Auszubildende und Berufseinsteiger, alle Menschen mit Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und Lebensmitteln, die unsere Ernährung in Zukunft mit gestalten wollen.

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In verschiedenen Medien wird derzeit über Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A. (EU-geschützte geografische Angabe) berichtet. Aber was bedeutet die Bezeichnung eigentlich? Eine Klarstellung aus gegebenem Anlass.

 

Das Schwäbisch-Hällische Schwein ist in aller Munde. Die hierzulande ihrer Färbung wegen liebevoll „Mohrenköpfle“ genannte alte Landrasse ist weit über die Grenzen Hohenlohes hinaus bekannt. Ja, die Schwäbisch-Hällischen haben seit ihrer Rettung durch die Hohenloher Bauern um Rudolf Bühler im Jahr 1986 dank ihrer besonderen Fleischqualität so richtig Karriere gemacht. Aktuell gibt’s stolze 4300 reinrassige Schwäbisch-Hällische Muttersauen und Eber für die Erzeugung von Schwäbisch-Hällischem Fleisch auf den Mitgliedsbetrieben der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

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Echt Hällischer Eichelmastschinken, Schwäbisch-Hällisches Stielkotelett und Braten vom Boeuf de Hohenlohe, Käsespezialitäten aus Geifertshofen, Gewürze, Senf und vieles mehr: Mit ihren weithin bekannten Spezialitäten machen die Genussbotschafter der Hohenloher Bauern nun auf Wochenmärkten der Region Station.

 

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Köstliches aus Hohenlohe: In unserem Blog stellen wir einmal im Monat Gerichte mit den tollen Erzeugnissen unserer Bauern in den Mittelpunkt - heute ein Gericht mit Pute in Bio-Qualität vom Brunnenhof.

 

Caroline von Wistinghausen-Noz und ihr Mann Maik halten auf dem Bio-Betrieb Brunnenhof in Künzelsau-Mäusdorf Demeter-Landgockel und -Puten. Der Brunnenhof gilt als einziger Demeter-Betrieb mit ganzjähriger Putenhaltung. Gefüttert wird betriebseigenes Getreide, die Tiere haben Auslauf im Stall und im Freigelände. Neben Frischfleisch vermarktet die Familie Geflügel-Fleischküchle und verschiedene Wurstsorten.

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in Unsere Bauern

Im Offenstall hoch über dem Dorf Wachbach ist aufgetischt: Die Kühe, Kälber und Bullen verspeisen ihr Frühstück. Hier, im Tauberfränkischen betreibt Bio-Landwirt Anton Scheidel Mutterkuhhaltung und Ackerbau. Eine Spezialität seines Hofs sind Linsen.

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30 Schwäbisch-Hällische Bio-Schweine haben jetzt die 3,6 Hektar große Weide hoch über dem Bühlertal bei Cröffelbach bezogen. Bio-Landwirt Rudolf Bühler, der Retter der alten Landrasse, nimmt seine Herde vor ihrem neuen Zuhause in Empfang.

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in Sonstiges

Morgens um 10 Uhr auf dem Völkleswaldhof. Am Gatter drängeln sich die Kühe und ihre Kälber. Sie wissen: Jetzt ist Weidegang! Seit einigen Tagen dürfen die Tiere tagsüber nach draußen.

 

Lena Fuchs schnallt die Trage mit Sohn Anton (1,5) auf den Rücken und klettert behände über die Absperrung. Die 22-Jährige macht ihre Ausbildung auf dem Demeter-Hof von Anja und Pius Frey, die beide Landwirtschaftsmeister sind. An diesem Tag überwacht die 22-Jährige den Weidegang der Herde.

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