Schöne Schweine sehen


Willkommen bei Angela und ihren drei Gefährtinnen! Im Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen erwarten von nun an wieder vier Schwäbisch-Hälllische Zuchtsauen die Besucher.

 

Bis zuletzt haben die Handwerker der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall den Stall gefegt, gereinigt und gestrichen. Pünktlich zum Saisonstart im Freilandmuseum (12. März) ziehen die vier Schwäbisch-Hällischen Herdbuchsauen (http://www.blog.besh.de/serie-2-das-herdbuch) wieder in ihr Domizil auf dem Gelände des Hohenloher Freilandmuseums. Zuvor streuen die Männer die Buchten noch großzügig mit Stroh ein.

 

Dieter Küstner vom Landwirtschaftlichen Beratungsdienst der Bäuerlichen biegt mit dem Hänger um die Ecke und öffnet die Klappe. Er und Kollege Dieter Hofmann leiten die Tiere in den Stall. Der Einzug läuft in aller Ruhe ab, die neugierigen Sauen marschieren direkt in ihre Buchten. Bekanntlich ist die alte Landrasse von gemütlichem Naturell und scheut weder Menschen noch Ortswechsel. Angekommen erkunden Angela, Arona, Anastasia und Hennie ihr neues Zuhause, wühlen im Stroh und schauen sich nach der Nachbarin um.

 

Die Sauen, deren Name mit A beginnt, stammen im Übrigen vom Klinikum Weinsberg, wo Sintha Preuß Schwäbisch-Hällische Mitarbeiterinnen in der Arbeitstherapie mit psychisch kranken Menschen einsetzt. Arona und Anastasia sind leibliche Schwestern. Hennie ist auf dem Hof von Herdbuchzüchter Eberhardt aus Frankenhardt geboren.

 

Dieter Hofmann kontrolliert noch die Wasserspender der Buchten. Hier drückt die Sau mit dem Rüssel auf einen Spender und löst damit den Zufluss aus. Die Tongefäße sind im Übrigen beheizt, damit das Wasser nicht einfriert. Den Schweinen hingegen schaden leichte Minusgrade nicht – ihre Haut und ihre Speckschicht sind dick, dank dichter Borsten sind sie zudem vor Kälte gut geschützt.

 

Wer die schönen Schweine – hierzulande der dunklen Färbung wegen liebevoll Mohrenköpfle genannt - nicht nur anschauen, sondern mehr über die alte Landrasse erfahren möchte, kann sich auf den Tafeln der Ausstellung im Stallinnern informieren. Hier wird die wechselvolle Geschichte der Schwäbisch-Hällischen erzählt, vom Beginn im Jahr 1820/21 an bis heute, mit historischen Bildern, Dokumenten und Anekdoten.

 

 

Die Tiere im Museum – neben den Schwäbisch-Hällischen leben hier Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse – sind bekanntlich die Attraktion vor allem bei den kleinen Besuchern. Und wer weiß: Vielleicht können die Kinder bald im Stall der Schwäbisch-Hällischen auch muntere Ferkel bewundern!

 

www.wackershofen.de

 

 

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