Was essen wir morgen?


Handgestrickt war gestern. Die Öko-Pioniere haben sich neu aufgestellt, die Bio-Branche ist hoch professionell, das Angebot an Produkten breit: Eindrücke von der Weltleitmesse Biofach in Nürnberg.

 

So kann die Zukunft aussehen kann: Auch bei Bio kommen zunehmend Fertigprodukte für die schnelle Küche auf den Markt. Die vegetarische Bio-Lasagne mit pflanzlicher Bechamelsauce, das Sojagulasch mit Gemüse im Recyclingbehälter, die Fertig-Pizza mit Bioschinken und -käse belegt – und alles in schick designten Verpackungen. Auch der bio-affine Mensch will in einer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft nicht auf Fertignahrung verzichten.

 

Zweiter Trend: vegan. Immer mehr Produkte für Menschen, die vollständig auf Lebensmittel tierischen Ursprungs verzichten möchten, sind in Nürnberg zu sehen und für die Fachbesucher zu kosten. Käse ohne Kuh- oder Ziegenmilch, Brotaufstriche ohne tierischen Quark oder Butter, fleischfreie Schnitzelchen aus Bio-Tofu. Und Snacks in allen Geschmacksrichtungen - ohne etwas zwischen den Zähnen scheint der moderne Mensch auch für Minuten nicht überlebensfähig. Welche dieser Neuheiten den Weg in die Bio-Supermärkte finden, ist freilich noch offen.

 

Bio und regional lässt sich der dritte Trend beschreiben, der in Nürnberg zu beobachten ist. Bewusst rücken viele Hersteller ihre Herkunft in den Fokus und tragen sie im Namen. Im direkten Kontakt zu den Kunden lässt sich eben am besten vermitteln, wie Produkte entstanden sind, welche ökologischen und sozialen Komponenten hineinspielen, wie die Wertschöpfungsketten aussehen. Was auf der Biofach so trendy daherkommt, ist für die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) seit mehr als 25 Jahren Alltag. In Nürnberg informieren die Hohenloher über Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A. – geschützte geografische Angabe - in Bio-Qualität. Für die Besucher hat BESH-Metzgermeister Hans-Dieter Mayer ein Schwäbisch-Hällisches Rückenkotelett im Tomahawk-Stil vorbereitet. Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein, wenn, dann aber Fleisch bester Qualität. Fleisch wie dieses eben.

 

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Hans-Dieter Mayer, Metzgermeister der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, zeigt ein Rückenkotelett, das im Tomahawk-Stil geschnitten ist. Foto: haellisch.de

 

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